Sardinien ~ An der NW-Küste / Sardegna ~ Sulla costa nord-ovest

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Will man von Palau aus an die Nordwestküste, so fährt man zunächst Richtung Santa Teresa di Gallura und biegt dort nach Süden ab. Die gut befahrbare Straße folgt mehr oder weniger der Küste, an der sich immer wieder Badestrände und Ferienorte finden. Es war schon fast Mitte Oktober, aber die Sonne schien durchaus noch heiß vom Himmel. Dennoch war es nichts mit Baden, weil ein starker und damit kalter Wind wehte. Eine Ausnahme fand sich an der Nordwestküste, wo es Stellen gibt, an denen gleich hinter dem Strand Felswände sich auftürmen, die Schutz vor dem Wind und vor der Sonne bieten.

Die Strände lagen allesamt einsam und verlassen, nicht zuletzt, weil die Italiener gewöhnlich so spät im Jahr keinen Badeurlaub mehr machen. Ein besonders beliebtes Ferienziel ist die Costa Paradiso, eine kurze Strecke an der genannten Straße, wo in die zum Meer recht steil abfallenden Hänge eine künstliche Siedlung hineingebaut wurde. Unten am Meer finden sich dann einige Sandstrände und vor allem malerische Felsgruppen aus rötlichem Granit. Die Paradiesküste machte ihrem Namen alle Ehre, denn augenscheinlich waren die vielen hundert Ferienhäuser allesamt unbewohnt, lediglich ein Restaurant unten in Meeresnähe hatte geöffnet.

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img_9991Schöne Granitfelsen


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img_9952Das verlassene Paradies


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img_9970Auf dem Nachhauseweg


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Hangzhou (Zhejiang, China) ~ Westsee / 杭州 (浙江, 中国) ~ 西湖

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Die Stadt Hangzhou in der Provinz Zhejiang, knapp 200 km südlich von Shanghai gelegen und von dort mit dem Zug überaus schnell zu erreichen, wird (trotz ihrer Größe) als eine der schönsten Städte Chinas bezeichnet. Schon Marco Polo hat von der Stadt geschwärmt. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten Hangzhous ist der Westsee, der gar einer der berühmtesten Touristenmagnete Chinas sein soll. Was liegt also näher, als bei einem Aufenthalt in Shanghai mal eben dorthin zu fahren (das taten wir am 22. Mai). Im See liegen mehrere Inseln, die zum Teil durch befahr- oder begehbare Dämme und Brücken erreichbar sind. Östlich erhebt sich die Millionenstadt, westlich liegen Wälder und (niedrige) Berge.

Wie fanden wir den See? Wie sich auch schon andere geäußert haben: Es ist eben ein See, wie so viele andere auch, nichts Besonderes. Folgerichtig hat die Unesco den See zum Weltkulturerbe erklärt, nicht aber zum Weltnaturerbe. Die Bedeutung des Sees liegt also mehr in seiner Geschichte, den Bauten im, am und um den See und nicht zuletzt in dem, was die Chinesen insgesamt an ihm finden. Der Wikipedia-Artikel über den Westsee (Stichwort Westsee genügt!) vermittelt am ehesten die Gründe für die Faszination und die Bedeutung des Sees für Chinesen.

Die Fahrt nach Hangzhou hat sich aber für uns aus einem anderen Grund dennoch gelohnt, weil sich ganz in der Nähe des Sees das berühmte buddhistische Lingyin-Kloster befindet, über das ich in diesem Blog schon zwei Beiträge verfasst habe.

Selbstverständlich gibt es dennoch ein paar Bilder vom Westsee, denn Wasser ist eigentlich immer schön.

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Sardinien ~ Flora und Fauna / Sardegna ~ Flora e fauna

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Das ist selbstverständlich kein Überblick über die Flora und Fauna Sardiniens, sondern zeigt nur einige Bilder von Pflanzen und Tieren, die ich auf der Reise gesehen und fotografiert habe. Einige Bilder sind – anders als sonst in meinen Reisebilderblogs üblich – Ausschnittvergrößerungen.

Außer Einzelfotos, die mehr bei Gelegenheit entstanden sind, enthält dieser Blogbeitrag einige Bilder von den mehrtausendjährigen Olivenbäumen, die westlich des Stausees Lago Liscia besucht werden können: Olivastri millenari, Anfahrt über das Süd- und Westufer des Sees. Die drei Bäume sollen 500, 2000 und 4000 Jahre alt sein. Sehenswert.

Da mir keine besondere Reihenfolge eingefallen ist, kommen die Bilder in der Reihenfolge ihrer Aufnahme, ausgenommen die Bilder der Olivastri millenari, die ich (fast) an den Schluss gesetzt habe.

img_0069(Westlicher) Erdbeerbaum …


img_0072… reife essbare Frucht (it. corbezzolo) …


img_0075… Blütenknospen (zu gleicher Zeit am Baum)


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img_0081Mispeln (it. nespolo)


img_0093Hier gibt es sogar Eichen mit Dornen an den Blättern (Kermes-Eiche)


img_0143Schrecke


img_0147Rinde der …


img_0148… Korkeiche


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img_0189Krähenscharben


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img_9624Gelbgrüne Zornnatter


img_9627Früchte des Wandelröschens


img_9660Nach dem Tauchen ist Trocknen angesagt


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img_9695Raupe des Sardinischen Wolfsmilchschwärmers


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img_9749In der Macchia am Capo Testa


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img_9770Früchte der Myrte (ergibt einen leckeren Likör Mirto rosso)


img_9783Was ein wenig wie Efeu mit Stacheln aussieht, ist die Stechwinde


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img_9890Tüpfelfarn


img_0090Den Stausee entlang zu den mehrtausendjährigen Olivenbäumen (Olivastri millenari)


img_0095Der erste Baum ist eingezäunt


img_0096Gleich dahinter stehen die anderen frei zugänglich


img_0134Nach außen hin gehen die Zweige bis auf den Boden, sieht sehr wüchsig und gar nicht alt aus


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img_0150Nachbildung des Bärenfelsens am Capo d’Orso,

siehe meinen Blogbeitrag
https://2013reisen.wordpress.com/2015/02/04/sardinien-capo-d-orso/