Meine Reisen 2013

Bilder aus Asien und dem Rest der Welt

Kategorie-Archiv: Sardinien

Sardinien ~ Palau: Impressionen / Sardegna ~ Palau: Impressioni

Heute ein paar Bilder von Palau, dem Ort im äußersten Nordosten von Sardinien (Aufnahmen vom 6.10. und 8.10.2013).



Hundestrand






















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Sardinien ~ An der NW-Küste / Sardegna ~ Sulla costa nord-ovest

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Will man von Palau aus an die Nordwestküste, so fährt man zunächst Richtung Santa Teresa di Gallura und biegt dort nach Süden ab. Die gut befahrbare Straße folgt mehr oder weniger der Küste, an der sich immer wieder Badestrände und Ferienorte finden. Es war schon fast Mitte Oktober, aber die Sonne schien durchaus noch heiß vom Himmel. Dennoch war es nichts mit Baden, weil ein starker und damit kalter Wind wehte. Eine Ausnahme fand sich an der Nordwestküste, wo es Stellen gibt, an denen gleich hinter dem Strand Felswände sich auftürmen, die Schutz vor dem Wind und vor der Sonne bieten.

Die Strände lagen allesamt einsam und verlassen, nicht zuletzt, weil die Italiener gewöhnlich so spät im Jahr keinen Badeurlaub mehr machen. Ein besonders beliebtes Ferienziel ist die Costa Paradiso, eine kurze Strecke an der genannten Straße, wo in die zum Meer recht steil abfallenden Hänge eine künstliche Siedlung hineingebaut wurde. Unten am Meer finden sich dann einige Sandstrände und vor allem malerische Felsgruppen aus rötlichem Granit. Die Paradiesküste machte ihrem Namen alle Ehre, denn augenscheinlich waren die vielen hundert Ferienhäuser allesamt unbewohnt, lediglich ein Restaurant unten in Meeresnähe hatte geöffnet.

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img_9991Schöne Granitfelsen


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img_9952Das verlassene Paradies


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img_9970Auf dem Nachhauseweg


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Sardinien ~ Flora und Fauna / Sardegna ~ Flora e fauna

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Das ist selbstverständlich kein Überblick über die Flora und Fauna Sardiniens, sondern zeigt nur einige Bilder von Pflanzen und Tieren, die ich auf der Reise gesehen und fotografiert habe. Einige Bilder sind – anders als sonst in meinen Reisebilderblogs üblich – Ausschnittvergrößerungen.

Außer Einzelfotos, die mehr bei Gelegenheit entstanden sind, enthält dieser Blogbeitrag einige Bilder von den mehrtausendjährigen Olivenbäumen, die westlich des Stausees Lago Liscia besucht werden können: Olivastri millenari, Anfahrt über das Süd- und Westufer des Sees. Die drei Bäume sollen 500, 2000 und 4000 Jahre alt sein. Sehenswert.

Da mir keine besondere Reihenfolge eingefallen ist, kommen die Bilder in der Reihenfolge ihrer Aufnahme, ausgenommen die Bilder der Olivastri millenari, die ich (fast) an den Schluss gesetzt habe.

img_0069(Westlicher) Erdbeerbaum …


img_0072… reife essbare Frucht (it. corbezzolo) …


img_0075… Blütenknospen (zu gleicher Zeit am Baum)


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img_0081Mispeln (it. nespolo)


img_0093Hier gibt es sogar Eichen mit Dornen an den Blättern (Kermes-Eiche)


img_0143Schrecke


img_0147Rinde der …


img_0148… Korkeiche


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img_0189Krähenscharben


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img_9624Gelbgrüne Zornnatter


img_9627Früchte des Wandelröschens


img_9660Nach dem Tauchen ist Trocknen angesagt


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img_9695Raupe des Sardinischen Wolfsmilchschwärmers


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img_9749In der Macchia am Capo Testa


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img_9770Früchte der Myrte (ergibt einen leckeren Likör Mirto rosso)


img_9783Was ein wenig wie Efeu mit Stacheln aussieht, ist die Stechwinde


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img_9890Tüpfelfarn


img_0090Den Stausee entlang zu den mehrtausendjährigen Olivenbäumen (Olivastri millenari)


img_0095Der erste Baum ist eingezäunt


img_0096Gleich dahinter stehen die anderen frei zugänglich


img_0134Nach außen hin gehen die Zweige bis auf den Boden, sieht sehr wüchsig und gar nicht alt aus


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img_0150Nachbildung des Bärenfelsens am Capo d’Orso,

siehe meinen Blogbeitrag
https://2013reisen.wordpress.com/2015/02/04/sardinien-capo-d-orso/

Sardinien ~ Capo Testa, Granitfelsen / Sardegna ~ Capo Testa, Rocce granitiche

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Die Halbinsel Capo Testa befindet sich an der Nordspitze von Sardinien im äußersten westlichen Zipfel. Der nächstgelegene Ort ist Santa Teresa Gallura. Sehenswert sind die zahlreichen Granitfelsen, von denen dieser Beitrag handelt. Besuchern kommt es zugute, wenn sie Fantasie beim Betrachten der Felsen entwickeln. Wer will, kann zahlreiche Tiere oder seltsame Wesen erkennen. Wem das zu banal ist, kann sich immer noch an der Schönheit der Erde am Übergang vom Land zum Meer erfreuen. Bei einigen Bildern habe ich dazugeschrieben, was ich in ihnen gesehen habe, ich bin aber sicher, dass es oft auch andere Interpretationen gibt. Viel Spaß beim Anschauen!

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Darth Vader? Darth Vader?


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Müder Koalabär? Müder Koalabär?


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Papagei? Papagei?


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Fähre nach Korsika (im Hintergrund) Fähre nach Korsika (im Hintergrund)

Sardinien ~ Smaragdküste / Sardegna ~ Costa Smeralda

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Die Costa Smeralda (Smaragdküste) befindet sich im Nordosten der Insel zwischen Palau und Olbia. Ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel: „Die Costa Smeralda zeichnet sich als Urlaubsziel dadurch aus, dass sich der meiste Grund und Boden im Besitz eines privaten Konsortiums rund um Karim Aga Khan befindet, … Durch den Einfluss des Konsortiums konnten bis heute Bausünden, Umweltzerstörung und Massentourismus verhindert werden.“ Die Costa Smeralda war viele Jahre lang bevorzugte Urlaubsregion des internationalen Jet-Sets. Wir besuchten einige Orte der Smaragdküste am 11. Oktober, also außerhalb der Touristensaison, so dass nicht nur kein Massentourismus zu sehen war, sondern die Orte und Strände seltsam unbewohnt und leer aussahen. Dieser Eindruck verstärkte sich mancherorts noch dadurch, dass viele Bauten auf alt und rustikal getrimmt sind. Insgesamt gesehen machte die Costa Smeralda aber einen positiven Eindruck. Baden wäre übrigens noch möglich gewesen, wenn nicht ständig ein starker kalter Wind geweht hätte. IMG_9893


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Kein Gebäude darf mehr als 3 Stockwerke haben


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In Form und Farbe typisches „alt“ gebautes Haus


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Zentraler Platz um diese Zeit menschenleer


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Nostalgische …


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… Bauformen.


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Führer erzählt vielleicht gerade von Aga Khan, Lady Di und Berlusconi


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Im Hintergrund die …


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… Insel Tavolara.


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Zeit, um nach Hause zu fahren

Sardinien ~ Gigantengrab und Nuraghe / Sardegna ~ Tomba di giganti e Nuraghe

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Sardinien war auch Heimat der Megalithkultur der späten Stein- und frühen Bronzezeit. Sehenswerte Überreste sind die Gigantengräber und die Nuraghen. In den Gigantengräbern wurden allerdings keine Riesen beigesetzt, sondern die Namen entstanden später aufgrund der großen Dimensionen der Anlagen. Nuraghen sind runde steinerne Wohntürme, die auf Sardinien in großer Anzahl vorkommen. Von unserem Standort Palau im Norden Sardiniens machten wir am 10. Oktober einen Ausflug zum Städtchen Arzachena, in dessen Nähe das Gigantengrab Coddu Vecchiu und die Nuraghe La Prisgiona liegen.

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Arzachena, …


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… sardische …


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… Kleinstadt.

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Der Pilz von Arzachena


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Erster Blick auf das Gigantengrab


IMG_9833Die 4 m hohe Stele in der Mitte


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Die kleine Eingangsöffnung diente wohl nur rituellen Zwecken


IMG_9837Die Stele von der Seite.


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Hinter der Eingangsstele befindet sich der Begräbnisraum. Er war oben mit Steinplatten geschlossen und von einem Erdhügel bedeckt.


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Die Anlage öffnet sich genau nach Osten


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Blick durch die Eingangsöffnung in den Begräbnisraum


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In der Nähe die Nuraghenanlage La Prisgona


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Baustelle für die Archäologen und Restaurierer


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IMG_9878Erstaunlich, welch riesige Steine verbaut wurden


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Der zentrale Turm


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Im Turm


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Blick von der Nuraghe auf Arzachena


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Der Rückweg führte am Monte Mazzolu vorbei (Mineralienfundstätte)

Sardinien ~ Bärenkap / Sardegna ~ Capo d’Orso

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Östlich des Ortes Palau an der Nordküste von Sardinien befindet sich eine besondere Felsformation, die einem auf allen Vieren stehenden Bären gleicht. Das hoch über dem Meer liegende Felsgebiet trägt den Namen Capo d’Orso, Bärenkap. Da die Bärengestalt vom Meer aus sichtbar ist, war sie schon im Altertum als Landmarke bekannt (Ptolemäus). Besucht haben wir den Bären am 7.10.2013. Steht man vor der Felsformation, ist die überaus große Gestalt gar nicht so gut zu erkennen, deshalb beginnen meine Bilder mit einer Aufnahme Tage später vom Meer aus. Es empfiehlt sich auch, während der Anfahrt von Palau aus an den Stellen, an denen der Bär schon zu sehen ist, mal zum Schauen anzuhalten (und als Fotograf die ersten Bilder zu machen). Nach dem Parkplatz geht man zu Fuß weiter und kann dabei zahlreiche Felsen sehen, die von der Gestalt oder der Verwitterung her interessant sind.

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Vom Meer aus zu sehen


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Auf der Fahrt nach oben …


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… ist schön der Kopf zu sehen.


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Das Meer vor Palau


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Verwitterung in Schichten …

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… und in Löchern.


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Da ist er endlich, von links hinten und ohne Kopf


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Noch an einigen …


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… lustigen Felsen vorbei.


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Endlich zu Füßen des Bären (Foto von S.)


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IMG_9597Unter dem Kopf


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Teil des Kopfes


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Ohne Sonne


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