Sardinien ~ Capo Testa, Granitfelsen / Sardegna ~ Capo Testa, Rocce granitiche

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Die Halbinsel Capo Testa befindet sich an der Nordspitze von Sardinien im äußersten westlichen Zipfel. Der nächstgelegene Ort ist Santa Teresa Gallura. Sehenswert sind die zahlreichen Granitfelsen, von denen dieser Beitrag handelt. Besuchern kommt es zugute, wenn sie Fantasie beim Betrachten der Felsen entwickeln. Wer will, kann zahlreiche Tiere oder seltsame Wesen erkennen. Wem das zu banal ist, kann sich immer noch an der Schönheit der Erde am Übergang vom Land zum Meer erfreuen. Bei einigen Bildern habe ich dazugeschrieben, was ich in ihnen gesehen habe, ich bin aber sicher, dass es oft auch andere Interpretationen gibt. Viel Spaß beim Anschauen!

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Darth Vader? Darth Vader?


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Müder Koalabär? Müder Koalabär?


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Papagei? Papagei?


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Fähre nach Korsika (im Hintergrund) Fähre nach Korsika (im Hintergrund)

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Sardinien ~ Smaragdküste / Sardegna ~ Costa Smeralda

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Die Costa Smeralda (Smaragdküste) befindet sich im Nordosten der Insel zwischen Palau und Olbia. Ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel: „Die Costa Smeralda zeichnet sich als Urlaubsziel dadurch aus, dass sich der meiste Grund und Boden im Besitz eines privaten Konsortiums rund um Karim Aga Khan befindet, … Durch den Einfluss des Konsortiums konnten bis heute Bausünden, Umweltzerstörung und Massentourismus verhindert werden.“ Die Costa Smeralda war viele Jahre lang bevorzugte Urlaubsregion des internationalen Jet-Sets. Wir besuchten einige Orte der Smaragdküste am 11. Oktober, also außerhalb der Touristensaison, so dass nicht nur kein Massentourismus zu sehen war, sondern die Orte und Strände seltsam unbewohnt und leer aussahen. Dieser Eindruck verstärkte sich mancherorts noch dadurch, dass viele Bauten auf alt und rustikal getrimmt sind. Insgesamt gesehen machte die Costa Smeralda aber einen positiven Eindruck. Baden wäre übrigens noch möglich gewesen, wenn nicht ständig ein starker kalter Wind geweht hätte. IMG_9893


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Kein Gebäude darf mehr als 3 Stockwerke haben


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In Form und Farbe typisches „alt“ gebautes Haus


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Zentraler Platz um diese Zeit menschenleer


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Nostalgische …


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… Bauformen.


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Führer erzählt vielleicht gerade von Aga Khan, Lady Di und Berlusconi


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Im Hintergrund die …


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… Insel Tavolara.


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Zeit, um nach Hause zu fahren

Sardinien ~ Gigantengrab und Nuraghe / Sardegna ~ Tomba di giganti e Nuraghe

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Sardinien war auch Heimat der Megalithkultur der späten Stein- und frühen Bronzezeit. Sehenswerte Überreste sind die Gigantengräber und die Nuraghen. In den Gigantengräbern wurden allerdings keine Riesen beigesetzt, sondern die Namen entstanden später aufgrund der großen Dimensionen der Anlagen. Nuraghen sind runde steinerne Wohntürme, die auf Sardinien in großer Anzahl vorkommen. Von unserem Standort Palau im Norden Sardiniens machten wir am 10. Oktober einen Ausflug zum Städtchen Arzachena, in dessen Nähe das Gigantengrab Coddu Vecchiu und die Nuraghe La Prisgiona liegen.

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Arzachena, …


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… sardische …


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… Kleinstadt.

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Der Pilz von Arzachena


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Erster Blick auf das Gigantengrab


IMG_9833Die 4 m hohe Stele in der Mitte


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Die kleine Eingangsöffnung diente wohl nur rituellen Zwecken


IMG_9837Die Stele von der Seite.


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Hinter der Eingangsstele befindet sich der Begräbnisraum. Er war oben mit Steinplatten geschlossen und von einem Erdhügel bedeckt.


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Die Anlage öffnet sich genau nach Osten


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Blick durch die Eingangsöffnung in den Begräbnisraum


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In der Nähe die Nuraghenanlage La Prisgona


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Baustelle für die Archäologen und Restaurierer


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IMG_9878Erstaunlich, welch riesige Steine verbaut wurden


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Der zentrale Turm


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Im Turm


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Blick von der Nuraghe auf Arzachena


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Der Rückweg führte am Monte Mazzolu vorbei (Mineralienfundstätte)

Sardinien ~ Bärenkap / Sardegna ~ Capo d’Orso

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Östlich des Ortes Palau an der Nordküste von Sardinien befindet sich eine besondere Felsformation, die einem auf allen Vieren stehenden Bären gleicht. Das hoch über dem Meer liegende Felsgebiet trägt den Namen Capo d’Orso, Bärenkap. Da die Bärengestalt vom Meer aus sichtbar ist, war sie schon im Altertum als Landmarke bekannt (Ptolemäus). Besucht haben wir den Bären am 7.10.2013. Steht man vor der Felsformation, ist die überaus große Gestalt gar nicht so gut zu erkennen, deshalb beginnen meine Bilder mit einer Aufnahme Tage später vom Meer aus. Es empfiehlt sich auch, während der Anfahrt von Palau aus an den Stellen, an denen der Bär schon zu sehen ist, mal zum Schauen anzuhalten (und als Fotograf die ersten Bilder zu machen). Nach dem Parkplatz geht man zu Fuß weiter und kann dabei zahlreiche Felsen sehen, die von der Gestalt oder der Verwitterung her interessant sind.

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Vom Meer aus zu sehen


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Auf der Fahrt nach oben …


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… ist schön der Kopf zu sehen.


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Das Meer vor Palau


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Verwitterung in Schichten …

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… und in Löchern.


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Da ist er endlich, von links hinten und ohne Kopf


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Noch an einigen …


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… lustigen Felsen vorbei.


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Endlich zu Füßen des Bären (Foto von S.)


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IMG_9597Unter dem Kopf


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Teil des Kopfes


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Ohne Sonne


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